Pflegeimmo NEWS
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes indiziert noch höheren Anstieg als bisher angenommen
7,7 Million altersbedingte Pflegebedürftige bis 2070 - Wie Experten der Regierung die Zukunft für den Pflegesektor prognostizieren

"Die Lebenserwartung und Alterung in Deutschland steigt und damit nimmt das Thema Pflege an Bedeutung zu." - Statistisches Bundesamt

In Deutschland steigt die Lebenserwartung und damit die Bedeutung der Pflege. Die wachsende Zahl der Pflegebedürftigen, die aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen dauerhaft Hilfe benötigen, spiegelt sich in der Pflegestatistik wider. Diese erfasst Pflegebedürftige, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen. Etwa ein Drittel der Pflegebedürftigen ist hochbetagt, wobei Frauen in der Mehrheit sind. Vier von fünf werden zu Hause, oft von Angehörigen mit Unterstützung ambulanter Dienste, gepflegt. Ein Fünftel lebt in Pflegeheimen. Mit steigender Zahl der Pflegebedürftigen wächst auch der Bedarf an Pflegediensten, Pflegeheimen und Fachpersonal. Die Pflegebranche sieht sich mit Herausforderungen wie der Gewinnung von mehr Personal und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen konfrontiert.

Der Anstieg der Pflegebedürftigen in Deutschland wird in einer Vorausberechnung untersucht, die nicht nur den Alterungseffekt, sondern auch sich ändernde Pflegequoten berücksichtigt. Seit der Einführung des erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriffs im Jahr 2017 wurde ein deutlicher Anstieg beobachtet. Die Prognosen zeigen:

  • 2035: 6,3 Millionen Pflegebedürftige, ein Anstieg von 27% gegenüber 2021.
  • 2055: 7,6 Millionen Pflegebedürftige, ein Anstieg von 53%.
  • 2070: 7,7 Millionen Pflegebedürftige, ein Anstieg von 55%.
Diese Zahlen übertreffen die Schätzungen, die auf dem Status quo basieren und deuten auf einen starken Bedarf an Pflegeleistungen und -einrichtungen in der Zukunft hin.

Folgende Zahlen wurden soeben veröffentlicht:
Basierend auf der obigen Tabelle, zeigt sich für Deutschland insgesamt ein erwarteter Anstieg der Pflegebedürftigen von 4,961 Millionen im Jahr 2021 auf 5,638 Millionen im Jahr 2035, was einem Zuwachs von 14% entspricht. Bis zum Jahr 2055 wird ein weiterer Anstieg auf 6,784 Millionen prognostiziert, was eine Gesamtzunahme von 37% gegenüber 2021 darstellt.
Innerhalb der Bundesländer zeigt Bayern mit einer erwarteten Zunahme von 56% bis 2055 die höchste Steigerungsrate, gefolgt von Baden-Württemberg mit 51%. Das geringste Wachstum wird für Sachsen-Anhalt mit 7% und das Saarland mit 17% prognostiziert. Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland, erwartet einen Anstieg von 33%.
Diese Zahlen verdeutlichen einen deutlichen Bedarf an erweiterten Kapazitäten und Ressourcen im Bereich der Pflege für die kommenden Jahrzehnte.

Grafisch dargestellt ist der Trend noch erkennbarer:
Für Investoren zeigt dies ein deutliches Wachstumspotenzial. Die steigende Nachfrage und Auslastung, zusammen mit der demografischen Entwicklung einer älter werdenden Bevölkerung, unterstreichen den Bedarf an Ausbau und Modernisierung der Pflegeinfrastruktur. Investitionen in Pflegeimmobilien bieten daher nachhaltige Wachstumschancen.

Die oben genannten Statistiken und Zahlen betonen die Wichtigkeit für umfassende Planung und Investitionen im Gesundheits- und Pflegesektor, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Für Investoren können solche Trends bedeutende Chancen im Markt für Pflegeimmobilien darstellen.

- News Editorial von Siawash Danshian

Beim Neubau besteht die Pflegeeinrichtung noch nicht in ihrer Gänze und ist somit ein fertiges Konzept, welches sich noch im Bau befindet. Investoren können die einzelnen Apartments im Voraus erwerben und profitieren bei der Auswahl vom first-mover-advantage (Recht des Schnelleren).
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